German Studies 204: Intermediate German II
AB/G Genitiv
Text: Rezension (in Spiegel, vom 17.3.1997) zu Das Leben ist eine Baustelle

A. Genitiv. Identifizieren die Genitivphrasen und erklären Sie den Gebrauch.

Sein Name ist Nebel. Jan Nebel. Und wie dieser Name schon sagt: Der Mann tappt im dunkeln, im undurchdringlich wabernden Nebel der Welt. Er hat keine Ahnung, was die Zukunft bringen wird, und schon die Gegenwart macht ihm schwer zu schaffen. Jan hat kein Geld, keine Frau, keine eigene Wohnung und nur einen Aushilfsjob im Schlachthof. Außerdem ist er vielleicht HIV-infiziert.

 

Vielleicht aber trifft der traurige Jan gerade jetzt die Liebe seines Lebens. Eines Nachts rempeln ihn fliehende Demonstanten an, unter ihnen die atemlose Vera, und ihretwegen schlägt Jan spontan einen Zivilfahnder mit einem Sechserpack Bier nieder.

 

 

B. Genitivattribut. Vervollständigen Sie die Auszüge aus Filmkritiken zu Das Leben ist eine Baustelle 

1. (Wolfgang Becker) Film Das Leben ist eine Baustelle spielt im Berlin (die neunziger Jahre).

2. Der Film zeigt aber auch die Realität (viele Großstädte).

3. Er erzählt vom Lebensgefühl (junge Leute).

4. Der Film zeigt Bilder (ein Leben) am Rand (die Gesellschaft).

5. Jürgen Vogel überzeugt in der Rolle (der Gelegenheitsarbeiter) Jan Nebel.

6. Einige Kritiker bemängeln (= kritisieren) das Episodenhafte (der Film).