German Studies 204: Intermediate German II
Grammatik-Übungen
AB/G Wiederholung

A. Kasus: Dativ/Akkusativ-Präpositionen.  Ergänzen Sie den Text mit den korrekten Kasusformen der Wörter in Klammern.      

(1) Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist in (die letzten Jahrzehnte) stark gewachsen.

(2) Berufe in (der Umweltbereich) werden daher immer beliebter.

(3) Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist in (die letzten Jahrzehnte) stark gewachsen.

(4) Siegfried Müller, 32, studierte Physik an (die Universität München).

(5) Heute arbeitet er in (das Amt) für Abfallwirtschaft der Stadt München.

(6) Über (sein Job) sagt er: “Er macht Spass.”

 

B. Kasus: Präpositionen.  Setzen Sie die Wörter in Klammern in den korrekten Kasus.

Noch um (die Jahrhundertwende) zogen viele Menschen aus (ihre Dörfer) in (die Städte), auf (die Suche) nach Arbeit.

Doch mit (die Zeit) wurden die Städte immer unwohnlicher: Graue Fassaden, verkehrsreiche, laute Straßen, zubetonierte Höfe.

Kein Platz für (die Natur).

Heute zieht es viele Stadtbewohner auf (die Suche) nach mehr Natur an (die Stadtränder) oder gar auf (das Land).

 

C. Kasus: Zeitausdrücke mit und ohne Präposition.  Sagen Sie einem Kommilitonen, wann die Hausarbeit fällig ist bzw. wann sie fällig war.

1. an / das Ende des Semesters

2. schon vor / ein Monat

3. nächster Freitag

4. in / eine Woche

 

D. Kasus: Adjektivendungen. Setzen Sie die korrekten Endungen in Auszüge aus einem Stern-Interview ein.

Stern: Herr Professor Jany, nach einem umstritten_______ Experiment des britisch_______ Forschers Arpad Pusztai beeinflusst der Verzehr von genmanipuliert________ Kartoffeln zumindest bei Ratten das Immunsystem.
  Das hat für Aufregung gesorgt. Befürworter der “grün_____ Gentechnik” hingegen halten solche Meldungen für Panikmache.
Jany:  Pusztai ist ein Freund von mir und ein gut_______ Toxikologe - aber er hat wenig_______ Ahnung von Gentechnik.
  Pusztai wusste nicht, was er den Ratten verfütterte.
  Er kannte nicht mal den Gehalt giftig_______ Alkaloide in der verfüttert_______ Kartoffel.

 

E. Superlativ. Ergänzen Sie die Klagen eines Umweltschützers mit den Superlativformen der Adjektive in Klammern.

(1) (frustrierend) ist, dass die Leute so bequem sind

(2) Obwohl ich mir (groß) Mühe gebe, interessiert sich kaum einer für Fahrgemeinschaften.

(3) (viele) meiner Kollegen wollen nicht auf ihre Unabhängigkeit verzichten.

(4) Die Deutschen sind (umweltbewusst) Menschen auf der Welt, wenn es ums Recycling geht! Aber auf sein Auto will niemand verzichten.

 

F. Modus: Konjunktiv II: Unerfülbare Wünsche. Vervollständigen Sie, was der gestresste Student sagt.

(1) Wenn ich nur nicht so viele Kurse (haben) und nicht so viele Klausuren (schreiben müssen)! 

(2) Mein Leben (sein) viel leichter, wenn ich ein Stipendium (erhalten).

(3) Dann (konzentrieren können) ich mich voll auf mein Studium.

 

G. Modus: Konjunktiv II: Irreale Bedingungen. Mehr Stress am Semesterende. Konstruieren Sie irreale Bedingungssätze.

1. das Semester ist zu Ende / es geht mir besser

2. Ich verstehe die Grammatik / Deutsch fällt mir nicht so schwer

 

H. Modus: Konjunktiv II: Irreale Bedingungen.  Suchen Sie Ausreden für Ihr umweltfeindliches Verhalten.

ich fahre mehr mit dem Fahrrad / es gibt mehr Fahrradwege

ich gehe zu Fuß / es ist draußen nicht so kalt

 

I. Modus: Konjunktiv II: Höflichkeit. Drücken Sie folgende Bitten/Aufforderungen höflicher aus.

1. Ich will einen Termin vereinbaren.

2. Wann haben Sie Zeit?

3. Können Sie mir helfen?

4. Wiederholen Sie das.

 

J. Modus: Konjunktiv II Perfekt: Irrealis. Sie sind bei einer Klausur durchgefallen. Denken Sie darüber nach, was sie (nicht) hätten tun sollen (dürfen).

1. nicht so lange aufbleiben dürfen

2. im Seminar besser aufpassen sollen

3. sich wirklich besser konzentrieren müssen

 

K. Modalverben: Form. Ergänzen Sie den Dialog mit den korrekten Präsensformen der Verben.

Frau 1 Warum (umziehen mögen) du?

Frau 2 Ich (pendeln (= to commute) wollen) nicht länger.
  Wenn ich nicht im Rushhour-Verkehr (steckenbleiben wollen), (wegfahren müssen) ich schon um 6.

Frau 1 (benutzen können) du nicht die öffentlichen Verkehrsmittel?

Frau 2 Nein, der Bus fährt nur jede Stunde und da (hetzen müssen) ich ständig, weil ich ihn nicht (versäumen dürfen).

 

L. Modalverben: Bedeutung. Ergänzen Sie den Dialog mit passenden Modalverben. 

Frau Sieh mal, da vorne. Da ist ein Auto im Straßengraben.
  Da _________________________ etwas Schlimmes passiert sein. Halt an.

Mann Was hast du gesagt? Was _________________________ ich tun?

Frau Anhalten.

Mann Ich ______________________ doch nicht anhalten.
  ____________________ du, dass ich Probleme mit der Polizei bekomme? Ich habe zuviel getrunken.

Frau Vielleicht ______________________ wir helfen.
  Wir ______________________ nicht einfach vorbeifahren.

 

M. Kasus: Relativpronomen. Was ärgert Sie? Setzen Sie die fehlenden Relativpronomen ein.

1. Politker, ___________________ Big Business wichtiger ist als die Umwelt

2. Wissenschaftler, ________________ immer noch den Treibhauseffekt verleugnen

3. Gärten, _________________ Rasen voll von Chemikalien sind

4. Atommüll, ________________ Jahrhunderte lang radioaktiv bleibt

5. Atommüll, ________________ man schlecht entsorgen kann

 

 N. Kasus: Reflexivpronomen. Umweltprobleme. Setzen Sie die korrekten Reflexivpronomen ein.

Studentin Kannst du _______________ nicht duschen? Wannenbäder verbrauchen zu viel Wasser.

Student Ich brauche mein Wannenbad am Abend, um ____________ zu regenerieren. 

 

Mutter Nimm __________ ein Beispiel an deinem Bruder.
  Er dreht den Hahn zu, wenn er _____________ die Zähne putzt.

Tochter An dem nehme ich _________________überhaupt kein Beispiel.

 

Studentin 1 Kannst du nicht auf dein Haarspray verzichten? Ich mache __________ Sorgen um die Umwelt.

Studentin 2 Reg ___________________ nicht auf, ich benutze nur Sprays ohne Treibgas.

Studentin 1 Du irrst __________________, wenn du glaubst, dass du __________________ deswegen umweltfreundlich verhältst.
  Aluminium lässt __________________ nicht gut recyceln.